Solarthermie

SolarThermie


Solarthermie das Fördermonster

Möglichkeiten gibt es viele, sich bei der Finanzierung einer Solarthermie Anlage unter die Arme greifen zu lassen. Bei der Menge an Fördermöglichkeiten ist es allerdings nicht immer einfach, den Überblick zu behalten und die richtigen Angebote für den individuellen Bedarf zu identifizieren. Dies liegt vor allem daran, dass die Voraussetzungen und Konditionen der verschiedenen Förderprogramme teils sehr unterschiedlich sind. Darüber hinaus werden diese Programme, unter anderem aufgrund der vorherrschenden politischen Rahmenbedingungen und der aktuellen Finanzlage des Haushalts, oft modifiziert. Hier finden Sie einen Überblick über die momentan angebotenen Förderleistungen.

 

Solarthermie Förderung durch BAFa

Für Immobilienbesitzer, die die Anschaffung einer Solarthermie-Anlage planen, sollte hinsichtlich einer Förderung das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erste Anlaufstelle sein. Die BAFA ist für die Bewilligung und Auszahlung von Zuschüssen zuständig, die durch das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmemarkt (MAP), das auch 2015 weiter fortgeführt wird, ermöglicht werden. Gefördert werden von dem BAFA hauptsächlich thermische Solaranlagen, die sowohl zur Brauchwassererwärmung als auch zur Heizungsunterstützung genutzt werden. Darüber hinaus gibt es vielfältige Förderungen für Maßnahmen im Gebäudebestand. Anlagen in Neubauten sowie solche, die nur zur Warmwasseraufbereitung genutzt werden, können im Rahmen der sogenannten Innovationsförderung bezuschusst werden.


Solarthermie Förderung durch Kfw

Die KfW-Bankengruppe bietet günstige Kreditfinanzierungen zur Wohnraummodernisierung und Energieeinsparung an. Auch die Solarthermie wird gefördert, allerdings zu anderen Bedingungen und Konditionen als beim BAFA. Das entsprechende Programm heißt Erneuerbare Energien Premium (Nummer 271, 281) und gewährt Kredite ab derzeit einem Prozent effektivem Jahreszins mit Tilgungszuschüssen. Voraussetzung ist eine Solarkollektorfläche von mehr als 40 Quadratmetern auf Wohngebäuden mit drei oder mehr Wohneinheiten. Gefördert werden auch Anlagen, die nur zur Warmwasserbereitung dienen.


Wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt, hat möglicherweise mit den Programmen Energieeffizient Sanieren (Kredit) (Nummer 151 und 152) oder Energieeffizient Bauen (Nummer 153) mehr Glück. Insbesondere bei umfangreicheren Sanierungsmaßnahmen, von denen nicht allein die Heizungsanlage betroffen ist, lohnt ein Blick auf die Konditionen.


weitere Fördermöglichkeiten Solarthermie

Neben den bundesweiten Fördermöglichkeiten gibt es eine Vielzahl an weiteren öffentlichen Stellen, die mit kommunalen Programmen umweltfreundliche Technologien wie die Solarthermie unterstützen. Auch mancher Energieversorger fördert den Einbau moderner Heizungsanlagen bei seinen Kunden. Fragen kostet nichts, daher sollten Sie sowohl beim Umweltreferat ihrer Stadt als auch bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale vorstellig werden und nach aktuellen Förderprogrammen fragen.


Zwar kostet eine Energieberatung meist ein wenig Geld, es ist jedoch gut angelegt. Zusätzlich erfahren Sie meist viel Wissenswertes aus der Praxis, da die Mitarbeiter unmittelbar erfahren, an welchen Stellen es häufiger hakt oder welche Dinge oft vernachlässigt werden. Ohnehin sollten Sie bei der Investition in eine Solarthermie-Anlage professionelle Hilfe von Fachleuten in Anspruch nehmen. Die Vielzahl an komplexen Zusammenhängen und Faktoren, die letztlich über die Effizienz der Anlage entscheiden, kann in der Regel nur ein Fachmann komplett überblicken.

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